8/09/2017

Weitere kleinformatige Arbeiten sind nun fertig

Noch immmer und wohl eine ganze Weile noch, bin ich den Stadtlandschaften auf der Spur. Ja es bleibt ein beständiges Finden und Entscheiden. Wie geht es weiter?
Kleine Formate brauchen ähnlich viel Zeit und Auseinandersetzung wie Großformate. Ein stetes und zähes Ringen.
Bald werde ich mich wieder der Fortsetzung meiner Arbeit an größeren Formaten widmen. Hier nun allerdings einige ausgewählte aktuelle, kleinere Bilder zum Thema.

Alle Abbildungen kann man übrigens bei Bedarf anklicken und größer auf dem Schirm sehen. 








Über Manhatten, 30 x 100cm, Acryl Leinwand, 2017













Über Manhatten, 63 x 80cm, Acryl Leinwand, 2017













Über Leipzig, 46 x 55cm, Acryl Jute, 2017












Über Manhatten, 30 x 100cm, Acryl Leinwand, 2017
















Über Leipzig, 38 x 46cm, Acryl Jute, 2017















Über Leipzig, 30 x 70cm, Acryl Leinwand, 2017















Über Paris, 40 x 100cm, Acryl Leinwand, 2017




















7/20/2017

Stadt-Bild-Meer oder Ich suche weiter

Noch immer lebe ich irgendwie unweit des Meeres. Zumindest fühle ich es in meiner Arbeit, die sich ja aktuell vornehmlich die Stadt zum Thema machen möchte. Letzlich empfinde ich wohl, dass Gebilde aus Beton, Putz, Stahl, Glas und Lichtreflektionen, in dem sich menschliche Schicksale bewegen, als etwas Ähnliches? Ich spüre, wie diese Stadtlandschaft als Landschaft, zumindest in meinen Erinnerungen, irgendwie der Masse Meer zu entsprechen versucht. Klingt irgendwie seltsam. Ich werde das weiter beobachten. Hier mal wieder zwischendurch Bilder, die gerade entstehen. Natürlich nur eine minmale Auswahl, um Interessenten Gelegenheit zu geben, die Sache zu verfolgen. Offensichtlich hat man es nicht wirklich "in der Hand", was man so mit den Hand und Pinsel macht. So gesehen nix Neues aus dem Atelier. Immerhin tauchen jetzt vermehrt wieder Figuren in den Stadtlandschaftsräumlichkeiten auf. Das ist letztlich auch mein Ziel, die Figur im Stadt/Haus/Raum. Das macht notwenig Abstraktionformen zu finden, die dort selbstverständlich agieren bzw. formal funktionieren.









Tide, 30 x 100cm, Acryl Leinwand, 2017












 
Über Manhatten, 40 x 80cm, Acryl Leinwand, 2017











Leipzig, 30 x 100cm, Acryl Leinwand, 2017












5/21/2017

Ein Tag OFFENENS ATELIER in der Franz-Flemming-Strasse 15 Atelierhaus in Leipzig-Leutzsch





OFFENES ATELIER TIETZE                                                                   Foto: U. Kröck













Wer hätte das gedacht? Ich nicht! Mehr als 100 Besucher_innen konnte ich an diesem 20 Mai in meinem Atelier begrüßen. Natürlich hatte ich zunächst selbst, wie gewiß auch andere Mitakteur_innen mit dem Gedanken gehadert, ob ich meine Atelier für Besucher überhaupt öffne. Aber letztlich bin ich "neu" in der Stadt und sollte/muß mich hier komplett neu vernetzten. Für einen "Stubenhocker" ist solch berufsbedingte OFFENheit nicht wirklich leicht.

Nun ich habe es getan und war letztlich sehr froh gestimmt, als die zahlreichen Besucher_innen und Kauflustigen so zahlreich agierten. Am Abend war ich dann malade!

Zunächst hatten ja nur vereinzelt einige Mieter des Atelierhauses in der Franz-Flemming-Strasse 15 signalisiert mitzumachen.
Letztlich haben aber doch noch deutlich mehr ihre Türen geöffnet, als zumindest ich erwartet hatte.
Das ist eine prima Entwicklung. Für mich sind das schöne Erfahrungen.

Möglicherweise, so wird hier und da im Gehäuse schon gedacht, sollte sich das mit dem Tag des OFFENEN ATELIERS wiederholen lassen?
Der Blick auf das legendäre Spinnereigelände im Leipziger Westen, zwischenzeitlich mit entsprechendem Mythos der Verklärung verwoben, braucht eine Alternative und keine Trittbrettfahrerinnen. Oder?

Mal schauen, was nun hier draus wird.
Für mich kann ich sagen, ich wiederhole das Ganze bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt.
Möglicherweise wird dann unser Atelierhaus an solch einem Tag ein lebendiger Ort mit Besucherinnen die gern fundierte Fragen stellen und/oder gut einkaufen.
Schließlich müssen wir hier alle Miete zahlen und unsere Musen pflegen. Das geht ins Geld! ;-)

Zum Thema Geld/Kunstmarkt werde ich ein anderes mal etwas ausführlicher posten.
Zwei Dinge die von Natur aus nicht zusammen gehören aber ohne einander nicht sein können.
Eine Binsenweisheit.

Hier einige Aufnahmen, die mir freundlicherweise Besucher zur Verfügung stellten.





OFFENES ATELIER TIETZE                                                             Foto: U. Kröck








 
OFFENES ATELIER TIETZE                                                            Foto: U. Kröck








OFFENES ATELIER TIETZE                                                  Foto: U. Kröck








OFFENES ATELIER TIETZE                                                  Foto: M. Stelter








OFFENES ATELIER TIETZE                                                  Foto: M. Stelter








OFFENES ATELIER TIETZE                                                  Foto: M. Stelter








 
OFFENES ATELIER TIETZE                                                  Foto: M. Stelter








OFFENES ATELIER TIETZE                                                  Foto: M. Stelter







4/12/2017

Kleine Bilder - Große Stadt II.

Auch 2017 wird mich das Thema Stadt, momentan noch Leipzig, im Atelier beschäftigen. Irgendwie möchte es doch gelingen, dieser speziellen Struktur und städtischen Atmosphäre eine Entsprechung auf Leinwand zu geben. Da ist auch die Auseinandersetzung mit der Form, die es zu finden gilt. Und das Machen/Malen muß auch gut von der Hand gehen. So gesehen, ist noch einiges zu tun. Für mich Neuland im wahrsten Sinne des Wortes.






Zentrum Altstadt Leipzig, 30x120cm, Öl/Lwd., 2017








Zentrum Altstadt Leipzig, 75x100cm, Öl/Lwd., 2017












Georgiring Leipzig, 100x110cm, Öl/Lwd., 2017










Augustusplatz Leipzig, 40x100cm, Öl/Lwd., 2017













Südliches Zentrum  Leipzig, 100x120cm, Öl/Lwd., 2017











12/28/2016

Kleine Bilder - Große Stadt I.





Im Atelier Franz Flemmingstrasse




Moin moin meine werten Bildbetrachter_innen. Momentan hab ich mal sehr kleine Formate auf der Staffelei. Warum so klein?
Meine Erfahrung ist, im kleinen Format ist man gezwungen, sich noch mehr zu konzentrieren und erfinderischer zu abstrahieren. Vorallem wenn man etwas breitere Pinsel bevorzug.
Noch immer und das wird noch ein Weilchen so bleiben, suche ich Struktur und Entsprechung. Mein mir neues fremdes und doch noch etwas vertrautes Leipzig - meine entsprechende Formfindung dazu.
Nach meinem Umzug in diese Stadt meine ich, es ist gut hier nach Formen und Farben des Ausdrucks zu suchen. Zu schnell ist man wieder im "alten Fahrwasser". Manierismen lauern im Atelier und flüstern Vertrautes. Wie lange und ob mir dieser Ausflug gelingt, wird sich zeigen.

Und eines sei doch noch erwähnt, weil hier und da gefragt wird.
Ja! Sämtliche Bilder die hier gezeigt werden, sind zu erwerben. Auch gern direkt bei mir. Wer mag erfragt per Mail den Preis und wird ggf. zeitnahe beliefert. Schließlich übe ich ja nur meinen Beruf aus.

Tipp: Wenn man die folgenden Abbildungen jeweils anklickt, werden sie größer!







Südosten Leipzig, 18x23 cm, Öl Lwd., 2016






Südosten Leipzig, 20x20 cm, Öl Lwd., 2016






Ringbebauung/Leuschnerplatz, 18x23 cm, Öl Lwd., 2016






Zentrum Süd Altstadt Leipzig, 18x24 cm, Öl Lwd., 2016






Zentrum Altstadt Leipzig mit Nikolaikirche und Blick zum Hauptbahnhof, 18x24 cm, Öl Lwd., 2016






Zentrum Altstadt Leipzig, 30x140cm, Öl Lwd., 2016









11/29/2016

Neue Bilder aus Neuer Wohnstadt

Moin werte Blogbesucher_innen. Das Leben in einer kleinen Großstadt bzw. großen Kleinstadt ist letztlich doch anders, als das Leben auf dem Dorfe umgeben von kleinen oder etwas größeren Kleinstädten. Das ist allgemein bekannt. Nicht alle erleben diesen Wechsel allerdings so wie ich.

Während ich auf dem Dorfe mein Fahrrad eigentlich nur beutzte, um meinen Gästen per Rad die herrliche, mein Atelier umgebende Landschaft zu zeigen, fahre ich nun mit selbem Rad und gutem gesundheitsorientiertem Vorsatz täglich 5,8 km ins BÜRO, wie ich mein Atelier im Leipziger Westen nenne. Bei Wind und Wetter bis der Schnee es unmöglich macht.
Aber es gibt auch seit einigen Wochen einen Drang in mir, diese Stadt, in der ich einst geboren wurde und die ich beinahe 30 Jahre kaum besuchte, zu erkunden.
In Teilen kaum wieder zu erkennen. Plötzlich ist sie farbig.

Zunächst habe ich mit meiner Kamera Material gesammelt. Nach einiger Zeit dann endlich nun der Anfang, mich mit Ölfarbe dieser Struktur, diesem Gebilde aus Neuem und Altem zu nähern.
Nicht ohne Hadern mit dieser Entscheidung bewußt am Rande zum Kitsch zu operieren. 
Und natürlich eine ungewohnte Quälrei für Einen, der bisher vorzugsweise das Bild aus dem Kopf malte.
Ich wählte bewußt diese Herausfordung. Ja ich suche meine Entsprechungen für mein Stadtbild LEIPZIG. Mit New York hatte ich es vor Jahren mal kleinformatig begonnen und dann erstmal wieder gelassen.

Nun ein Versuch FORM zu finden, die ich akzeptieren kann, als Entsprechung für meine Beschäftigung mit dieser Stadt. Freilich ohne zu wissen, was daraus wird. Vielleicht eine Vorstufe zu etwas NEUEM? Ich weiß es, wie so oft in vergleichbaren Momenten nicht. Aber so ist das bei Drang. Man tut es, weil es alternativlos ist.

Hier nun eine kleine Auswahl erster Ergebnisse. Nicht gut fotografiert. Arbeitsstudienbelege eben.





Leipzig, Stadtzentrum, Draufsicht






Leipzig Zentrum, 40x40 cm, Öl auf Lwd., 2016







Leipzig Zentrum, 40x100 cm, Öl auf Lwd., 2016







Leipzig Zentrum, 40x40 cm, Öl auf Lwd., 2016








Leipzig Zentrum, 60x60 cm, Öl auf Lwd., 2016





 
Leipzig am Leuschner Platz, 60x60 cm, Öl auf Lwd., 2016







Leipzig Augustus Platz, 40x40 cm, Öl auf Lwd., 2016





Als erster kleiner Eindruck soll das nun erstmal genug sein. Momentan geht es gut voran. Bin selbst gespannt, was sich da zusammenbraut. Ein Anfang ist gemacht. Bis später!







9/14/2016

Das erste Bild im neuen Atelier

Nach 4 Wochen täglicher Arbeit nun endlich ein erstes Ergebnis. Es muß nun noch etwas "reifen" und natürlich durchtrocknen. Reifen?  Ist ein Bild scheinbar fertig, hat sich oft eine gewisse Distanzlosigkeit zwischen mir und dem neuen Bild eingestellt. Um den mir möglichen objektiven abschließenden Korrekturblick auf das Endergebnis zu erlangen, hilft es, es eine Weile nicht anzuschauen, ins Regal zustellen. Nach einigen Wochen sollte ein unverstellter Blick die "Wahrheit" offenbaren. Erst dann bin ich bereit, solch fertige Arbeit aus dem Atelier zu geben.





FINISTERE, 2016, Öl/Leinwand/ 110x130cm




Vier weitere großformatige Arbeiten sind in Arbeit. Hier diverse Zwischenstadien dieser anderen Arbeiten zu posten, halte ich für unvorteilhaft. Weiß ich doch nie, ob sie noch besser werden oder letztlich gar als "Gurke" enden. Das Geschäft des Malens ist bei mir von unzähligen Faktoren abhänig. Freilich arbeite ich an einem Bild bis es fertig ist. Aber auf diesem Wege geht es oft vor- und rückwärts. Manchmal schier unendlich lange rückwärts. Gelegentlich kommt dann Bruder Zufall zu Hilfe und mit Glück und Gottes führender Hand wirds dann noch ein aktzeptables Ergebnis.

Alle fünf gerade entstehenden Ölbilder gehören in die Themengruppe FINISTERE.
Nach einem längeren Aufenthalt am Atlantik in den 90igern, während meiner Stipendiatenzeit in Paris bin ich von diesem gewaltigen Natureindruck am Meer in meiner Arbeit als Maler sehr bestimmt. Die Gezeiten in der Küstenlandschaft der Bretagne, quasi am Ende der Welt = Département Finistère im Nordwesten Frankreichs bieten eine dramatsich assoziative Kulisse für Gedanken, Gefühle und die Vorstellungskraft.
Selten kam mir ein Muschelsucher in dieses Bild, wenn ich Stunden bei Ebbe ins beinahe "Nichts" sah.Alles was in dieser Weite und sei es nur in der eigenen Vorstellung erscheint, bekommt eine unerwartete Bedeutung und wird zum Szenarium.
Seit einigen Jahren bin ich immer wieder über Zeiten in dieser Thematik am Malen, Kratzen, Auswischen und Lasieren. Technik: überwiegend Öl auf Leinwand.




















8/25/2016

Endlich Alltag!

Endlich hab ich wieder "den Zipfel von der Wurst" in der Hand. Nach längerer Pause nun wieder täglich Arbeit im Atelier. Hatte schon die leise Furcht, dass nach Umzug und Neuanfang hier in LE nach der schier unendlichen Plackerei bildkünstlerisch nix mehr geht.
Zumindest Tuben ausquetschen geht schon mal problemlos.

Sobald Bilder vorzeigbar sind, gibt `s wieder Beispiele.

Übrigens. Die zahlreichen vorwiegend jüngeren Kolleg_innen um mich herum in der Franz-Flemming Strasse in Leipzig-Leutzsch organisieren demnächst die 18. 24-Stundenausstellung  www.24h-ausstellung.de/miniatur. Falls ich bis dahin was hinkriege, mach ich, falls man/frau mich hinein kuratiert, da gern mit. Wir bestimmt ne interessante Sache die Begegnung von Generationen auf maximal 50x50cm Formaten.

So nun muß ich wieder an die Leinwand.

Hier aber doch noch mal n par Händieknipsbilder aus dem Atelier.





Wie immer arbeite ich an mehreren Formaten gleichzeitig. Meist verschieden in der Grundfarbigkeit angelegt. So lassen sich mit Glück un beabsichtigte formale Wiederholungen besser kontrollieren.





In der Bildmitte hängt wie vorher im Atelier in Hohenbüssow mein Urgroßvater Emil Tietze. Seinerzeit königl. Hofphotograph in Bad Elster. Ich bin ihm nie begegnet. Habe ihn aber zu meinem Schutzpatron erklärt. Möglicherweise senkt er meine Fehlerquote am Bild.





 


Die drei Bilder sind gerade dran. Wie immer hab ich keine Ahnung, was letztlich daraus wird.













7/23/2016

Es geht voran

Moin werte Leserschaft.
Nachdem der Mietvertrag Ende Juni unterzeichnet war, ging es sofort und endlich mit dem Atelierrenovieren bzw. -einrichten los.
Nun läuft die Endphase.
3 große Regale sind nun eingebaut, damit nix im Wege rumsteht und die 61m² maximal genutzt werden können. Richtig toll das gleichmäßige viele Licht von der Fensterfront da Nordseite.
Fühle mich schon wie einst zuhause Im Atelier in Hohenbüssow, da auch hier 3,10 m hohe Räume.
Mein künftiger Ateliernachbar hat sich vorgestellt. Das könnte sehr wohl ne prima Ateliernachbarschaft werden.

Glücklicherweise konnte ich viele Teile der Regale, die ich mit einem Zimmermann einst in Vorpommern gebaut hatte, wieder verwenden. Heißt; freilich wurden jene erst etwas modifiziert und dann eingebaut.
Jetzt muß nach dem Wändeweißeln noch der Boden ne kräftige Reinigung kriegen. Dann wandern die ersten leeren Ländwände, Keilrahmen und vollen Farbeimer an den Start!

Spätestens Anfang August dann beginnt wieder das aktive Malerleben. Diesmal in einem Atelierhaus voller zahlreicher interessanter Kolleginnen und Kollegen. Zu meinem Erstaunen bin ich wohl nicht mal der Älteste im Atelierhaus in der Flämming. Dennoch ist die Jugend zumindest zahlenmäßig dominant.
Und das ist gut so!

Ich melde mich wieder, wenn die Malerleiter dann endgültig gegen nen Malpinsel getauscht wurde.
Zusammenfassend: Vorfreude nach langer Malpause!


Hier nun Bilder von einem Atelier (bisher noch) ohne ein einziges Bild!  :-)




Zwischen den Betonpfeilern linksseitig ein großes Regal für künftige Leinwände







Auch hier ein Regal, das auf neue Bilder wartet. Im Vordergrund der Paletten-Wagen, auf dem künftig Palette, Pinsel und Farben mobil sein werden. Aktuell noch fremdgenutzt vom Renovierer.














6/26/2016

Meine Startrampe in L.E.- Neues Atelier im Visier!

Aktuell sieht es so aus, dass ich mich entscheiden kann.
Mehrere Optionen sind plötzlich und unerwartet parallel aufgetan.
Wär hätte das gedacht. Ich nicht.

Wenn es nun ggf. zur Unterschrift des Mietvertrages kommt, werde ich in Kürze dort (siehe Foto unten) einrücken und nach meinem Mammutumzug von Hohenbüssow (ca. 50 Einwohner) nach Leipzig (ca. 550 000 Einwohner) endlich wieder einem geregelten Maleralltag nachgehen können.
Ok noch ä bissle Regale für Töpfe, Tuben, Leinwände und Pinsel müssen noch eingebaut werden.

Doch dann hört man Tietze den ganzen Tag dort singen, summen, fluchen, Freudenschreie ausstoßen (in den seltenen Momenten, wo man glaubt, man hat ´s) und mit sich selbst sprechen.
Im Fokus steht ein 61m²-Atelier in einem sich peu à peu entfaltenden Atelierhaus im Westen der Stadt.
Vorangetrieben von einem privaten Kunstförderer und einem Verein, die diese Industrieimmobilie gemeinschaftlich mit neuem Leben in Form von ausgewählten Bildenden Künstler_innen beleben möchten.
Da gibts erstaunlich tolle Ideen und Konzepte zur Umsetzung und vor allem wohl auch die dazugehörigen Menschen, die dafür brennen. Das gefällt mir, wenn hier und da noch ne Lampe brennt neben den immer lauter klackernd wuchernden Gelddruckmaschienen!
Idealisten mit Faible für Malerei.
Die tuschende und malende Spezies steht da im Zenit der engagierten Akteur_innen.

Mir und meinem Ego selbst war dabei allerdings wichtig >>> groß, hell, leise und Nordlicht. ;-)
Leider ggf. dann 20 Minuten mit dem Fahrrad oder 10 Minuten mit dem Auto, wenns mal kalt ist. Nun, man kann nicht alles haben.
Immerhin nur knapp 10 Minuten mit dem Rad zur BOESNER-Filiale in der Baumwollspinnerei.
Weit genug weg vom Kulturzirkus! Und nahe genug für Leinwand-, Keilrahmen- und Farbeinkäufe.

Falls wir uns die Tage also einig werden, kommen dann bald mehr Hinweise auf das Geschehen vor Ort. So oder so. Schau mer mol. Ich hab so kribbeln im Bauch.

Hier nun ein winziger Eindruck vor (m)einem möglichen (Erst-)Bezug.

2 Räume hell, warm und noch leer!





















Blick ins Grüne







In der Nachbarschaft die Theaterfabrik Sachsen







Alte Briefköpfe der Vorbesitzer

PS: Hier finden Sie ab sofort mein neues Atelier in Leipzig. Besuch nach Vereinbarung gern über meine Mailadresse hier.